Dispozinsen: Kontoüberziehung meiden
Den meisten ist das schon passiert: Am Monatsende rutscht man mit dem Konto noch ins Minus, weil man sich vielleicht das ein oder andere zu viel geleistet hat. Gerade wenn man "von der Hand in den Mund lebt", müssen viele ihr Konto dauerhaft überziehen.
Das Problem: Dispozinsen, die dann auf den Saldo-Betrag von der Bank fällig werden.
Ein Online-Artikel auf Capital.de greift dieses Thema auf, denn vielen Bankkunden wurde in letzter Zeit mitgeteilt, dass sich der Dispo-Zinssatz "zu Ihren Gunsten" geändert hat. Das klingt natürlich erstmal positiv, ist aber genauer betrachet auch selbstverständlich. Der Leitzinssatz der Europäischen Zentralbank hat sich in den letzten Wochen ja stark nach unten hin verändert. Das bedeutet, dass sich Banken auch günstiger Geld von der Zentralbank leihen können. Die Konditionen dafür sind natürlich entsprechend des Leitzinssatzes mitgesunken.
Selbstverständlich kann dann auch der Dispo-Zinssatz gesenkt werden, was vielen Kunden als "besonderer Vorteil" verkauft wurde. Am Ende bleibt aber alles beim Alten, bzw. wirkt sich der bessere Zinssatz auch nur marginal aus: Wenn man am Monatsende im Minus ist, ist auch die Kaufkraft dahin. Es gibt also bessere "Vorteile" als die Senkung des Dispo-Zinssatzes.
(26.02.2009)
Zurück zur Übersicht oder Bookmark anlegen
